Logotyp Neue Publikation von der Familie Mantey

Willkommen in Rothenstein/Oelknitz

Von   der   Sage   über   den   Rothensteiner   Trompeterfelsen      zu   einer „sagenhaften Erzählung“ mit dem Titel „Liebe, Glaube, Treue, Hoffnung“ Kein   Landschaftsteil   besitzt   in   der   thüringischen   Gemeinde   Rothenstein an    der    Saale    wohl    eine    derartig    hohe    Heimatgebundenheit    wie    der Trompeterfelsen   mit   seiner   Bastei.   So   ist   verständlich,   dass   selbst   in   der heutigen      hochmodernen      Zeit      die      hiesige      Grundschule      „Am Trompeterfelsen“   und   die   Interessengemeinschaft   „Rothensteiner   Felsen e.V.“   heißen   sowie   einige   Vereine   die   Abbildung   von   dem   springenden Reiter   aus   der   Sage   im   Wappen   zeigen.   Sogar   unsere   Gemeinde   besitzt seit    dem    50.    Jahrestag    der    Vereinigung    (2015)    der    beiden    einst selbständigen   Dörfer   Rothenstein   und   Oelknitz   die   legendäre   Trompete im   Gemeindesiegel   und   in   den   Ortsfahnen.   Deutlich   ist   also:   Die   Sage vom   Rothensteiner   Trompeterfelsen   hat   als   Erinnerungs-   und   Kulturgut Jahrhunderte    überdauert.    Das    soll    auch    künftig    so    bleiben.    Viele Initiativen      unterstützen      ihren      Erhalt.      Die      in      DIN      A5      gerade herausgegebene „sagenhafte Erzählung“ will ebenso dazu beitragen. Die    neue    Publikation    ist    nicht    einfach    die    bloße    Wiederholung    der bekannten      Sage      über      den      Reitersprung      vom      Rothensteiner Trompeterfelsen,   der   sich   gegenüber   der   Oelknitzer   Flur   an   der   Saale, befindet.    Vielmehr    inspirierten    die    vermuteten    Umstände,    die    zu    der Sage   geführt   haben   könnten,   die   Autorin   Christine   Manthey   dazu,   die historischen,       territorialen,       sozialen       und       zwischenmenschlichen Beziehungen   im   Dreißigjährigen   Krieg   -   als   Zeitpunkt   in   der   populärsten Variante   der   Sage   vorgegeben   -      näher   zu   betrachten   und   diese   so   im Heute verständlich werden zu lassen. Dergestalt   ist   es   möglich,   die   Sage   noch   enger   mit   der   unmittelbaren   und weiteren   Heimat   zu   verbinden   und   gleichzeitig   die   zutiefst   moralischen Kategorien   wie   Liebe,   Treue,   Glauben   und   Hoffnung   auch   im   jetzigen menschlichen Dasein zu verfestigen. Die   Erzählung   umfasst   116   Seiten   in   großer   Schrift   und   enthält   mehrfach Abbildungen   von   Gemälden   alter   Meister.   Vorangestellt   werden   den   vier Kapiteln ein Vorwort, Angaben zur Handlung und zu den Hauptpersonen. Die   Kapitelüberschriften   lauten:   (1.)   „An   einem   Mittewochen   in   Oelknitz, Spätsommer   1631“,   (2.)   „Auf   der   Leuchtenburg,   Spätsommer   1631“,   (3.) Im   Stab   Gustav   Adolfs   von   Schweden,   8.   September   1631“,   (4.)   Des Trompeters   Ritt   nach   Rothenstein   und   Oelknitz,   September   1631“.   Dem folgen Anmerkungen, Wort- und Sacherklärungen, die Literaturangaben.